Die Biologische Krebsabwehr

Vorwort

Die Diagnose Krebs stellt für jeden Betroffenen und seine Angehörigen zunächst ein Schockerlebnis dar. Oft werden sie mit sehr vielen wohlgemeinte Ratschlägen überhäuft und verunsichert.

So gibt es allein im deutschsprachigen Raum über 500 biologische Mittel und Methoden zur Krebsbehandlung.

Wie finden Patienten ihre richtige Behandlung?
Wie können sie sich vor unseriösen Methoden schützen?

Mit einer ganzheitlichen Behandlung - die prinzipiell bei allen Krebserkrankungen anwendbar ist - lässt sich folgendes erreichen:
  • Wiederherstellung und Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte
  • Verhindern oder Mindern der Nebenwirkungen und Folgeschäden agressiver Therapien (Bestrahlungen, Chemotherapie)
  • Vorbeugen von Rückfällen
  • Erhöhung der Heilungschancen
  • Verbesserung und Erhaltung der Lebensqualität
  • Negative Gefühle im Zusammenhang mit der Krebserkrankung, wie Ängste, Depressionen u.ä. können besser bewältigt werden.

Konzept

Abwehrkräfte mobilisieren

Krebs ist eine Erkrankung, die den ganzen Menschen erfasst. Sie muss deshalb auch ganzheitlich behandelt werden. Alle Behandlungsmethoden sollten sich ergänzen. Was die klinische Onkologie mit Operation, Bestrahlung oder Chemotherapien bewirken kann, soll genutzt werden.
Doch nur in weniger als der Hälfte aller Erkrankungen gelingt es, alle Krebsstellen zu beseitigen.
Der Krebs nach dem Krebs - die Metastasen sind das noch ungelöste Problem der Krebsmedizin. Trotz scheinbar gelungener Operationen kann es, oft erst nach vielen Jahren, zu Rückfällen kommen. Den Grund beschrieb ein namhafter Onkologe: „Der Chirurg kann noch so gut sein, einige Krebszellen bleiben fast immer übrig, die muss man dem Abwehrsystem überlassen”.

Stärkung

1. Stärkung und Harmonisierung der Seele und des Geistes durch z.B.: Gesprächstherapie zur Stärkung der Selbstregulation (Einzel- oder Gruppengespräche), Visualisierungsübungen (z.B. nach Simonton), Meditationen, kreative Übungstherapien (Malen, Plastizieren, Musik, Heileurythmie), Bach-Blütentherapie, Qi Gong, Tai Chi, etc.

2. Stärkung und Harmonisierung des vegetativen Nervensystems durch z.B.: Einschränkung von Fernseh- und Radiokonsum; Vermeidung von Genussmitteln wie Nikotin, Alkohol; Psychopharmaka nur nach kritischer Betrachtung.
Negatives (auch negative Menschen!) meiden.

3. Stärkung des Körpers
  • Durch z.B. Bewegungstherapie (Sport ohne Stress!); Kneipptherapie (z.B. Wechselduschen, Trockenbürsten, Sauna); Atemübungen (z.B. Die „Fünf Tibeter”); Sauerstoff-Mehrschnitt-Therapie nach Prof. von Ardenne.
  • Ökonomisierung des Stoffwechsels durch Ernährungskorrekturen: Weißen Zucker, Weißmehlprodukte, hocherhitzte Speisen (über 180°C), Fertigprodukte und Fast Food meiden.
    Statt dessen sollten Sie folgendes bevorzugt zu sich nehmen: Vollkorngetreide und -produkte (nicht zu grob!); Rohkost (in kleinen Mengen), Biogemüse, naturbelassene pflanzliche Öle und Fette (insbesondere Olivenöl und Leinöl).
    Geflügel und Fisch dünsten und nicht braten.
  • Auf genügend Flüssigkeitszufuhr achten: mindestens 2 bis 2½ Liter täglich in Form von kohlensäurearmen Mineralwässern und Kräutertees. Milchsauer vergorener Rote Beete- oder Karottensaft. Andere Säfte nur verdünnt trinken. Kaffee, Schwarztee, Alkohol, Limonaden und Cola meiden.
  • Die Verdauungsleistung beachten, tagesrhythmisch essen (abends sehr wenig), gründlich kauen.
4. Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes durch z.B.:
  • Ernährungskorrekturen siehe Punkt 3
  • Stressableitung siehe Punkt 1
  • Einnahme eines Basenpräparates (mit pH-Wertkontrollen im Urin)
5. Pflege und Aktivierung der Ausscheidungsorgane durch z.B.: Begleitend zur Chemo-/Strahlentherapie und weiterhin regelmäßig (2x im Jahr über 8 bis 12 Wochen) durchzuführende „Kuren” mit pflanzlichen Präparaten für Darm, Leber, Nieren und Lymphsystem oder durch Ausleitung von Chemotherapien.

6. Stärkung des Immunsystems durch z.B.: Misteltherapie, Sauerstoff-Mehrschnitt-Therapie nach Prof. von Ardenne, Eigenblug, Echinacea, Fieber, Hyperthermie, Weihrauch, Enzyme, Orthomolekulare Nahrungsergänzung durch Vitamine (A, B, C, D, E), Vitamin C-Infusion (7,5 g), Mineralstoffe (Kalium, Calcium, Magnesium), Spurenelemente (Selen, Zink).
Mikrobiologische Therapie (Darmsanierung).

7. Diagnostik möglicher Ursachen der Immunschwäche bzw. von „Heilhindernissen”
  • Abklärung auf Herd- und Störfelder wie z.B.: Zahnmetalle (Amalgam, Palladium), wurzeltote Zähne; Entzündungsherde, Narben etc.
  • Untersuchung der Wohn- und Schlafräume auf geopathische Belastungen (Elektrosmog u.ä.)
  • Blutuntersuchung auf oxidativen Stress der Zelle (sog. freie Radikale) und des Vollblutspiegels wichtiger Antioxidantien (Selen, Zink u.ä.)
  • Stuhluntersuchung auf Darmfloraveränderungen
8. Kontrolle der „Biologischen Therapie”
  • Regelmäßig alle 3 bis 6 Monate durch Labor (großes Blutbild oder besser: Großer Immunstatus)
  • Aktivität der Killerzellen (NK-Zellen)
  • Erstellung einer Temperaturkurve während der Therapie
Die Dauer eines biologischen Therapiekonzeptes richtet sich u.a. nach dem individuellen Erkrankungsverlauf und dem Allgemeinbefinden. Üblicherwise bedeutet dies eine langfristige Therapie, die sich in der Regel über einige Jahre nach Diagnosestellung erstrecken kann.

Alle genannten acht Therapiebausteine können zusammen und ggfs. parallel zu einer Chemo- oder Strahlentherapie sowie langfristig danach im häuslichen Umfeld selbstständig durchgeführt werden.

Alle genannten acht Therapiebausteine verringern nicht die Wirkung einer Chemo- oder Strahlentherapie - allerdings deren Nebenwirkungen!